„Humanisten“ grenzen aus

Eine besondere Variante „humanistischer“ Verhaltensweisen leistete sich der „Humanistische Verband Deutschlands“, Landesverband Berlin-Brandenburg.
Nachdem er alle Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses zu einem Festakt anlässlich der Anerkennung des Verbandes als „Körperschaft öffentlichen Rechts“ eingeladen hatte, wurden die Abgeordneten der AfD-Fraktion, unter ihnen auch der Abgeordnete Gunnar Lindemann (Marzahn-Hellersdorf) einen Tag vorher per Mail durch den Vorstand wieder ausgeladen.

Lindemann: „Man teilte mir mit, dass man der Auffassung sei, dass sowohl meine persönlichen Verlautbarungen als auch die meiner Partei den Ansichten des Verbandes diametral entgegenstünden. Deshalb zöge man die Einladung an mich zurück.

Dies hielt den Abgeordneten Lindemann jedoch nicht davon ab, mit einem Fraktionskollegen und einem Kamerateam dennoch zur Veranstaltung zu gehen. Der Einlass wurde ihm verwehrt, der Präsident Herr Gabriel und die Vorstandsvorsitzende Frau Raczynski waren für die Abgeordneten nicht zu sprechen. Stattdessen erschien der Anwalt des Vereins und erklärte vor ausgeschalteter Kamera: „Nur weil eine Partei demokratisch gewählt wurde, ist sie noch lange nicht demokratisch. Es war insofern ein Fehler, die AfD-Abgeordneten einzuladen.

Die AfD ist entsetzt darüber, dass eine Organisation, der man gerade mit der Anerkennung als „Körperschaft öffentlichen Rechts“ eine Reihe von Sonderrechten und Vergünstigungen eingeräumt hat, es sich anmaßt, darüber zu entscheiden, wer „demokratisch“ ist und wer nicht.
Lindemann: „Die AfD ist eine in Deutschland zugelassene Partei. Zugelassen werden nur Parteien, die auf dem Boden unseres Grundgesetzes und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Mit seiner über deren Anwalt vertretenen Einstellung hat der „Humanistische Verband‘“ nur bewiesen, dass er weder „humanistisch“ ist, noch über eine demokratische Kultur verfügt. Er hat nichts weiter erreicht, als unsere 6 Millionen Wähler und deren Vertreter im Berliner Landesparlament öffentlich zu diffamieren. Hinsichtlich dieser Vorgehensweise fühlen wir uns an dunkle Zeiten in Deutschland erinnert, in denen der Humanismus über kein hohes Ansehen verfügte.

Das ganze Trauerspiel sehen Sie hier im Video:
Gunnar Lindemann MdA im Gespräch mit „AfD vor Ort“ 

[DN]
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